Übersicht Über den Ort Die Kapelle wurde in den Jahren 1756 bis 1767 vom Prager Baumeister italienischen Ursprungs Anselm Martin Lurago nach dem Entwurf von N. Pacassi errichtet. Die Verzierung der Kapelle, gebaut nach der Mitte des 18. Jahrhunderts, beherrscht das Altarbild von Christus am Kreuz in Lebensgröße, das im Jahr 1762 von František A. Palko geschaffen wurde. In der Kapelle finden jetzt gelegentlich Kulturveranstaltungen statt. Der Domschatz, der hier bis ins Jahr 2020 ausgestellt wurde, wurde wieder an den Veitsdom zurückgegeben. Mehr zum Ort Quelle: www.hrad.cz Geschichte Sie tritt in den II. Burghofplatz am Mittelflügel hervor. In den Jahren 1758 – 1763 während des Theresienumbaus wurde sie vom Architekten Anselmo Lurago laut Pacassis Projekt erbaut, in der Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde sie klassizistisch umgebaut. Sie wird durch Skulpturen der Heiligen Peter und Paulus von Emanuel Max aus dem Jahr 1854 und durch Wandgemälde von Josef Navrátil und Vilém Kandler aus den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts auf Themen des Neuen und Alten Testaments geschmückt. Auf dem Hauptmarmoraltar, dem Werk von Joseph Lauermann, sind Engelskulpturen von Ignaz Franz Platzer und das große Gemälde „Der Gekreuzigte“ vom Maler Franz Xaver Balko. Auch auf den Seitenaltären sind seine Gemälde: St. Veit, St. Wenzel, St. Theresia und St. Franziskus. Am Eingang ist die Marmorstatue des Heiligen Johann von Nepomuk von Emanuel Max. Die Kapelle des Heiligen Kreuzes wurde auch Schatzkammer genannt, weil sie Anfang der 60er Jahre des 20 Jahrhunderts zur Exposition der wertvollsten Denkmäler des St. Veit Schatzes, der hier zwischen den Jahren 1961 und 1990 ausgestellt wurde. Seit 16.12.2011 ist diese Dauerexposition über einen Zeitraum von zehn Jahren, bis 2020, für die Öffentlichkeit wieder zugänglich. Die Prager Burg ist seit 1962 ein Volkskulturdenkmal.